Einige Leistungen im Überblick

Teilnahme an Disease mangemant Programmen (DMP)

  • Diabetes mellitus Typ 2 (Zucker)
  • koronare Herzkrankheit
  • Asthma bronchiale
  • COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung)
Leistungsübersicht

Hausärztliche Versorgung

Wartebereich der Praxis

Als Hausärzte sind wir gerne Ihre ersten Ansprechpartner bei medizinischen Beschwerden aller Art. Viele Beschwerden lassen sich direkt in der Praxis klären. Dabei helfen eine körperliche Untersuchung, eventuell eine Blutentnahme und ein EKG, manchmal auch weitere Untersuchungen. Gelegentlich sind speziellere Untersuchungen oder eine Behandlung durch einen oder mehrere Fachärzte erforderlich. Auch in dieser Hinsicht beraten wir Sie gerne und klären, welche Facharztspezialisierung in Ihrem Fall sinnvoll ist, koordinieren Behandlungsabläufe, insbesondere, wenn Sie verschiedene Fachärzte aufsuchen müssen. Auch über alternative Ansätze können Sie mit uns sprechen.

Teil der hausärztlichen Versorgung ist aber nicht nur die Behandlung akuter Beschwerden. Ein wichtiger Aspekt ist es, Erkrankungen oder eine Verschlechterung von bestehenden Krankheiten durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Hierbei helfen u.a. regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen. Dadurch lassen sich Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln, bevor Folgeschäden entstehen können. Wir beraten Sie hinsichtlich empfohlener Impfungen, aber auch bei besonderen Anfragen zu Reiseimpfungen. Auch grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Gesundheit und Krankheit besprechen wir gerne mit Ihnen.  So sind z. B. für das Erstellen von Patientenverfügungen medizinische Hintergrundinformationen und eine ausführliche Beratung zu Erkrankungen und möglichen Verläufen und Behandlungen oft hilfreich, um selber sicherer eine Entscheidung treffen zu können.

Internistische Versorgung

Die Innere Medizin befasst sich mit Krankheiten aller inneren Organe, also der Atmungsorgane, des Herzens und Kreislaufs, der Verdauungsorgane, der Nieren, des Blutes und der blutbildenden Organe, des Gefäßsystems, des Stoffwechsels und der inneren Sekretion von Botenstoffen bzw. Hormonen, des Immunsystems, des Stütz- und Bindegewebes sowie mit Infektionskrankheiten und Vergiftungen. Da jedes Organ für sich an einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen leiden kann, die unterschiedlich behandelt werden müssen, gibt es Fachinternisten, die sich auf die jeweiligen Organsysteme spezialisiert haben.

Als Internisten beraten wir Sie zu Vorbeugung und Diagnostik, der konservativen und interventionellen Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge innerer Erkrankungen. Dabei helfen verschiedene Untersuchungsmethoden, insbesondere Blutentnahmen und Ultraschall (Sonographie). Wenn eine speziellere Untersuchung oder Behandlung erforderlich ist, überweisen wir Sie zu dem jeweiligen fachinternistischen Kollegen.

Internistische Versorgung

Vorsorgeuntersuchung – Check up 35

Vorsorgeuntersuchung

Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind, haben Sie alle zwei Jahre die Möglichkeit, einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Durch die regelmäßigen Kontrollen können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren-Erkrankungen und Störungen des Stoffwechsels wie z. B. ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) frühzeitig erkannt werden.

Dieser beinhaltet ein Gespräch über Ihren aktuellen Gesundheitszustand, wobei sowohl körperliche Beschwerden aber auch berufliche oder familiäre Sorgen, die Ihre Gesundheit belasten, besprochen werden können.

Im nächsten Schritt erfolgt eine gründliche Untersuchung des Körpers mit Überprüfung von Herz, Lunge, Bauch, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorganen, um abweichende oder krankhafte Befunde feststellen zu können.

Die Entnahme einer Blutprobe gibt Aufschluss über Cholesterin- und Blutzuckerwerte, die Untersuchung des Urins Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen und ebenfalls auf eine Zuckerkrankheit.

Die jeweiligen Ergebnisse werden wir ausführlich mit Ihnen besprechen. Sollten Auffälligkeiten bestehen, leiten wir ggf. weitere Untersuchungen ein und besprechen natürlich mit Ihnen welche therapeutischen Maßnahmen erforderlich sind.

Vorsorgeuntersuchung – Darmkrebsvorsorge

Ab dem Alter von 50 Jahren übernehmen die Krankenkassen jährlich einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl mit zugehöriger Beratung.

Ab dem Alter von 55 Jahren wird dieser Test alle zwei Jahre angeboten, wahlweise können sie statt dessen alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen.

Bei verändertem individuellem Risiko, z.B, einem vermehrten familiären Auftreten von Tumoren, gelten Regelungen, die Sie im Einzelnen mit uns besprechen sollten.

Darmkrebsvorsorge

Vorsorgeuntersuchung – Prostatakrebsvorsorge

Prostatakrebsvorsorge

Ab dem Alter von 45 Jahren wird Männern eine jährliche Untersuchung der Geschlechtsorgane zur Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Krebserkrankungen empfohlen.

Hierzu gehören neben dem Gespräch über mögliche Beschwerden das Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane, eine Tastuntersuchung der Prostata und der regionären Lymphknoten.

Ultraschall (Sonographie)

Die Sonographie ist ein modernes Verfahren, um Bilder innerer Organe zu erzeugen.

Ultraschallwellen sind für Menschen nicht schädlich und die Untersuchung ist schmerzlos, so dass sie sich ohne Belastung zur Abklärung von Beschwerden einsetzen lässt.

Im Schallkopf des Ultraschallgerätes werden mit Hilfe eines piezo-elektrischen Kristalls Schallwellen erzeugt, deren Frequenzbereich oberhalb der menschlichen Hörfähigkeit liegt.

Diese Ultraschallwellen werden vom Schallkopf aus in den Körper gesandt und von den inneren Organen in unterschiedlicher Weise reflektiert. Durch elektronische Umformung werden aus diesen reflektierten Schallwellen vom Ultraschallgerät Bilder erzeugt. Somit lassen sich Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe und Gefäße aufzeichnen.

Wir führen in unserer Praxis in der Regel Sonographien des Bauchraumes und der Schilddrüse durch. So können krankhafte Größen- oder Strukturveränderungen innerer Organe, u.a. von Leber, Milz, Nieren, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Lymphknoten und Gefäßen, erkannt und kontrolliert werden. Bei der Schilddrüsensonographie werden Größe, Form und Struktur beurteilt, Veränderungen, wie die Bildung von Knoten können dargestellt werden.

Sonographie

Belastungs- und Langzeit-EKG

EKG

Bei jeder Herzaktion entsteht auf Grund der Aktivität der Herzmuskelzellen ein schwacher Strom. Er kann als Elektrokardiogramm (EKG) an genau definierten Stellen der Körperoberfläche abgeleitet werden. In der Regel werden 12 verschiedene Kurven ausgewertet. Das EKG gibt Aufschluss über Lage, Rhythmus und krankhafte Veränderungen der Herztätigkeit.

Die Untersuchung mit dem Langzeit-EKG dient der Aufdeckung von Herzrhythmusstörungen, wie Zwischenschlägen (Extrasystolen), Herzrasen (Tachykardien) oder zu langsamem Herzschlag (Bradykardien). Sie kann u. a.  klären, ob z. B. Schwindel oder Ohnmachtsanfälle durch Herzrhythmusstörungen bedingt sein können.

Beim Belastungs-EKG erfolgt die EKG-Aufzeichnung während genau definierter Anstrengung auf einem Fahrrad. Dabei wird die erforderliche körperliche Anstrengung stufenweise erhöht. Währenddessen wird im EKG aufgezeichnet, ob es unter der vermehrten Belastung zu Herzrhythmusstörungen oder zu Veränderungen im Kurvenverlauf kommt, die Hinweise auf Durchblutungsstörungen am Herzen geben können.

24h-Blutdruckmessung

Manchmal kann es hilfreich sein, nicht bloß einzelne Blutdruckwerte zu messen, sondern Blutdruckveränderungen im Tagesverlauf, unter Belastung und besonders während des Schlafs aufzuzeichnen. Hierbei misst das Gerät Blutdruckwerte in definierten Abständen, speichert sie und ermöglichst so eine spätere computergestützte Auswertung.

24h-Blutdruckmessung

Laboruntersuchungen

Labor

Laborchemisch fassbare Veränderungen im Blut oder Urin können der wegweisende Befund in der Erfassung von Erkrankungen sein und sind oft auch in der Verlaufskontrolle wichtig.

Alle erforderlichen Laboruntersuchungen können von uns veranlasst werden.

Die dazu notwendige Blutabnahme erfolgt nach Vereinbarung täglich ab 8.00 Uhr in unserer Praxis. Vereinbaren Sie dafür bitte einen Termin mit unseren Mitarbeiterinnen. Oft ist es sinnvoll nüchtern zur Blutabnahme zu kommen.

Laboruntersuchungen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge oder Werte die zur Abklärung und Behandlung einer Erkrankung erforderlich sind, werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Wenn Sie darüber hinaus Untersuchungen wünschen bzw. Werte rein aus Interesse wissen möchten, sprechen Sie uns bitte an. Kosten müssen dann ggf. selber getragen werden. Entsprechende Untersuchungen erfolgen ausschließlich nach Absprache.

Hausbesuche

Hausbesuche führen wir als Hausärzte durch, wenn die akute medizinische Situation dies erfordert oder eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes das Aufsuchen der Praxis zeitweilig oder dauerhaft verhindert.

Melden Sie sich bitte frühzeitig, wenn ihr Gesundheitszustand einen Hausbesuch erforderlich macht!

Nachts und an den Wochenenden sind wir nach individueller Absprache und im Rahmen des Notfalldienstes für Sie da.

Hausbesuche

Impfen

Grippeimpfung

Impfungen schützen langfristig vor lebensgefährlichen Krankheiten. Bei der Impfung werden Körper und Immunsystem mit Krankheitserregern konfrontiert. Die körpereigene Abwehr bildet daraufhin die passenden Antikörper. Kommt der Körper später mit Erregern in Kontakt, kann die Krankheit nicht ausbrechen oder tritt nur abgeschwächt auf. Mit Ihrem Impfschutz bewahren Sie auch andere vor schweren Krankheiten. Denn manche Menschen, beispielsweise mit einem geschwächten Immunsystem, können sich nicht impfen lassen. Umso besser also, wenn die Menschen in deren Umfeld auf einen intakten Impfschutz achten.

Lassen Sie Ihren Impfschutz regelmäßig prüfen. Bei bestehender Grundimmunisierung sollte eine Auffrischung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie alle zehn Jahre erfolgen. Einmal im Erwachsenenalter sollten Sie sich auch gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen. Fehlt Ihnen eine vollständige Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) oder sind Sie unsicher über den Impfstatus, sollten Sie sich gegen Polio impfen lassen. Eine einmalige Impfung gegen Masern empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Siehe Impfempfehlung des Robert Koch-Institut

Falls Sie eine Reise planen und hierfür eine gesonderte Reiseimpfberatung und reisemedizinische Beratung benötigen, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren. Dieser sollte möglichst 6 bis 8 Wochen vor einer geplanten Auslandsreise stattfinden, um ggf. genug Zeit bis zum Wirkungseintritt einer Impfung zu haben. Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Impfpass zum vereinbarten Termin mit!

Sportmedizinische Untersuchungen / Tauchtauglichkeit

Viele Sportarten sind eine besondere Belastung für den Körper. Nicht erkannte Erkrankungen können daher zu einer Gefährdung der Gesundheit führen, manchmal sogar lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte vor der Aufnahme einer neuen Sportart mit besonderer Belastung eine Überprüfung des Gesundheitszustandes erfolgen.

Eine entsprechende Untersuchung kann aus eigenem Interesse freiwillig erfolgen, bei manchen Sportarten ist sie vorgeschrieben. So sollen Erkrankungen ausgeschlossen werden, die eine Kontraindikation für die sportliche Belastung darstellen oder die sportliche Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Je nach Sportart wird durch entsprechende Untersuchungsmethoden das aktuelle Leistungsvermögen objektiv ermittelt. So ist z.B. für Taucher ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und eine gute Lungenfunktion für die Leistungsfähigkeit wichtig, aber auch die Intaktheit von Ohren und Trommelfell.

Tauchsport

Jugendschutzuntersuchung

Jugendschutzuntersuchung

Was ist das?

Wenn Jugendliche unter 18 Jahren eine gewerbliche Tätigkeit als Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin beginnen möchten, schreibt das Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend vor, dass zunächst eine ärztliche Untersuchung erfolgen soll. Je nach Alter muss diese auch in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Warum wird das gemacht?

Jugendliche werden vom Gesetz besonders geschützt. Die Untersuchung soll daher klären, ob die geplante Tätigkeit zu einer Gefährdung der Gesundheit des bzw. der Jugendlichen führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bereits Erkrankungen bestehen, die durch die Tätigkeit schlechter werden können, aber auch dann, wenn eine Tätigkeit besonders belastend ist, körperlich oder seelisch oder z.B. mit besonderen Schadstoffen arbeitet.

Wie läuft das ab?

Ist der oder die Jugendliche bei Aufnahme der Tätigkeit jünger als 18 Jahre, muss zunächst eine sog. Erstuntersuchung durchgeführt werden. Hat der bzw. die Jugendliche nach Ablauf des ersten Beschäftigungsjahres noch keine 18 Jahre alt, erfolgt eine Nachuntersuchung.

Falls bei diesen Untersuchungen gesundheitliche Probleme oder mögliche Gefahren für den Gesundheitszustand festgestellt wurden, die mit der Tätigkeit zusammen hängen, kann eine weitere außerordentliche Nachuntersuchung erfolgen.

Was wird gemacht?

Zu Beginn wird der aktuelle Gesundheitszustand anhand vorgeschriebener Untersuchungsrichtlinien mit festgelegten Fragebögen erhoben. Alle Untersuchungsergebnisse müssen sorgfältig dokumentiert werden. Es folgt eine körperliche Untersuchung, wobei besonders die Überprüfung der Sehkraft (Nah- und Fernsicht) und des Farbensehens sowie des Gehörs beachtet wird. Zur Vermeidung von berufsbedingten Haltungsschäden werden auch Körperbau und Bewegungsapparate angeguckt.

Eine Urinuntersuchung kann weitere Erkrankungen auszuschließen.

Die Kosten der Jugendschutzuntersuchung werden nicht von den Krankenkassen, sondern vom Gewerbeaufsichtsamt getragen.

Tests zum Nachweis einer beginnenden Demenzerkrankung

Haben Sie das Gefühl, dass Sie viel vergesslicher geworden sind? Vielleicht haben Sie auch im Freundes- oder Familienkreis erlebt, dass jemand vergesslicher wird oder die Diagnose Demenz erhalten hat. Entsprechende Beschwerden lösen oft große Sorgen aus. Nicht in jedem Fall handelt es sich aber um eine Demenzerkrankung, auch andere Ursachen sind möglich. Auch Demenzerkrankungen selber teilen sich in unterschiedliche Typen. Somit kann bereits ein Gespräch zur Klärung beitragen oder ggf. eine weitere Behandlung angeregt werden.

Eine erste Einschätzung kann mittels Fragebogentests erfolgen. Näheres besprechen wir gerne persönlich.

Demenzerkrankung

Einige Leistungen im Überblick

Leistungsübersicht

Teilnahme an Disease mangemant Programmen (DMP)

  • Diabetes mellitus Typ 2 (Zucker)
  • koronare Herzkrankheit
  • Asthma bronchiale
  • COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung)

Hausärztliche Versorgung

Wartebereich der Praxis

Als Hausärzte sind wir gerne Ihre ersten Ansprechpartner bei medizinischen Beschwerden aller Art. Viele Beschwerden lassen sich direkt in der Praxis klären. Dabei helfen eine körperliche Untersuchung, eventuell eine Blutentnahme und ein EKG, manchmal auch weitere Untersuchungen. Gelegentlich sind speziellere Untersuchungen oder eine Behandlung durch einen oder mehrere Fachärzte erforderlich. Auch in dieser Hinsicht beraten wir Sie gerne und klären, welche Facharztspezialisierung in Ihrem Fall sinnvoll ist, koordinieren Behandlungsabläufe, insbesondere, wenn Sie verschiedene Fachärzte aufsuchen müssen. Auch über alternative Ansätze können Sie mit uns sprechen.

Teil der hausärztlichen Versorgung ist aber nicht nur die Behandlung akuter Beschwerden. Ein wichtiger Aspekt ist es, Erkrankungen oder eine Verschlechterung von bestehenden Krankheiten durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Hierbei helfen u.a. regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen. Dadurch lassen sich Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln, bevor Folgeschäden entstehen können. Wir beraten Sie hinsichtlich empfohlener Impfungen, aber auch bei besonderen Anfragen zu Reiseimpfungen. Auch grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Gesundheit und Krankheit besprechen wir gerne mit Ihnen.  So sind z. B. für das Erstellen von Patientenverfügungen medizinische Hintergrundinformationen und eine ausführliche Beratung zu Erkrankungen und möglichen Verläufen und Behandlungen oft hilfreich, um selber sicherer eine Entscheidung treffen zu können.

Internistische Versorgung

Internistische Versorgung

Die Innere Medizin befasst sich mit Krankheiten aller inneren Organe, also der Atmungsorgane, des Herzens und Kreislaufs, der Verdauungsorgane, der Nieren, des Blutes und der blutbildenden Organe, des Gefäßsystems, des Stoffwechsels und der inneren Sekretion von Botenstoffen bzw. Hormonen, des Immunsystems, des Stütz- und Bindegewebes sowie mit Infektionskrankheiten und Vergiftungen. Da jedes Organ für sich an einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen leiden kann, die unterschiedlich behandelt werden müssen, gibt es Fachinternisten, die sich auf die jeweiligen Organsysteme spezialisiert haben.

Als Internisten beraten wir Sie zu Vorbeugung und Diagnostik, der konservativen und interventionellen Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge innerer Erkrankungen. Dabei helfen verschiedene Untersuchungsmethoden, insbesondere Blutentnahmen und Ultraschall (Sonographie). Wenn eine speziellere Untersuchung oder Behandlung erforderlich ist, überweisen wir Sie zu dem jeweiligen fachinternistischen Kollegen.

Vorsorgeuntersuchung – Check up 35

Vorsorgeuntersuchung

Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind, haben Sie alle zwei Jahre die Möglichkeit, einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Durch die regelmäßigen Kontrollen können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren-Erkrankungen und Störungen des Stoffwechsels wie z. B. ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) frühzeitig erkannt werden.

Dieser beinhaltet ein Gespräch über Ihren aktuellen Gesundheitszustand, wobei sowohl körperliche Beschwerden aber auch berufliche oder familiäre Sorgen, die Ihre Gesundheit belasten, besprochen werden können.

Im nächsten Schritt erfolgt eine gründliche Untersuchung des Körpers mit Überprüfung von Herz, Lunge, Bauch, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorganen, um abweichende oder krankhafte Befunde feststellen zu können.

Die Entnahme einer Blutprobe gibt Aufschluss über Cholesterin- und Blutzuckerwerte, die Untersuchung des Urins Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen und ebenfalls auf eine Zuckerkrankheit.

Die jeweiligen Ergebnisse werden wir ausführlich mit Ihnen besprechen. Sollten Auffälligkeiten bestehen, leiten wir ggf. weitere Untersuchungen ein und besprechen natürlich mit Ihnen welche therapeutischen Maßnahmen erforderlich sind.

Vorsorgeuntersuchung – Darmkrebsvorsorge

Darmkrebsvorsorge

Ab dem Alter von 50 Jahren übernehmen die Krankenkassen jährlich einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl mit zugehöriger Beratung.

Ab dem Alter von 55 Jahren wird dieser Test alle zwei Jahre angeboten, wahlweise können sie statt dessen alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen.

Bei verändertem individuellem Risiko, z.B, einem vermehrten familiären Auftreten von Tumoren, gelten Regelungen, die Sie im Einzelnen mit uns besprechen sollten.

Vorsorgeuntersuchung – Prostatakrebsvorsorge

Prostatakrebsvorsorge

Ab dem Alter von 45 Jahren wird Männern eine jährliche Untersuchung der Geschlechtsorgane zur Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Krebserkrankungen empfohlen.

Hierzu gehören neben dem Gespräch über mögliche Beschwerden das Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane, eine Tastuntersuchung der Prostata und der regionären Lymphknoten.

Ultraschall (Sonographie)

Sonographie

Die Sonographie ist ein modernes Verfahren, um Bilder innerer Organe zu erzeugen.

Ultraschallwellen sind für Menschen nicht schädlich und die Untersuchung ist schmerzlos, so dass sie sich ohne Belastung zur Abklärung von Beschwerden einsetzen lässt.

Im Schallkopf des Ultraschallgerätes werden mit Hilfe eines piezo-elektrischen Kristalls Schallwellen erzeugt, deren Frequenzbereich oberhalb der menschlichen Hörfähigkeit liegt.

Diese Ultraschallwellen werden vom Schallkopf aus in den Körper gesandt und von den inneren Organen in unterschiedlicher Weise reflektiert. Durch elektronische Umformung werden aus diesen reflektierten Schallwellen vom Ultraschallgerät Bilder erzeugt. Somit lassen sich Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe und Gefäße aufzeichnen.

Wir führen in unserer Praxis in der Regel Sonographien des Bauchraumes und der Schilddrüse durch. So können krankhafte Größen- oder Strukturveränderungen innerer Organe, u.a. von Leber, Milz, Nieren, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Lymphknoten und Gefäßen, erkannt und kontrolliert werden. Bei der Schilddrüsensonographie werden Größe, Form und Struktur beurteilt, Veränderungen, wie die Bildung von Knoten können dargestellt werden.

Belastungs- und Langzeit-EKG

EKG

Bei jeder Herzaktion entsteht auf Grund der Aktivität der Herzmuskelzellen ein schwacher Strom. Er kann als Elektrokardiogramm (EKG) an genau definierten Stellen der Körperoberfläche abgeleitet werden. In der Regel werden 12 verschiedene Kurven ausgewertet. Das EKG gibt Aufschluss über Lage, Rhythmus und krankhafte Veränderungen der Herztätigkeit.

Die Untersuchung mit dem Langzeit-EKG dient der Aufdeckung von Herzrhythmusstörungen, wie Zwischenschlägen (Extrasystolen), Herzrasen (Tachykardien) oder zu langsamem Herzschlag (Bradykardien). Sie kann u. a.  klären, ob z. B. Schwindel oder Ohnmachtsanfälle durch Herzrhythmusstörungen bedingt sein können.

Beim Belastungs-EKG erfolgt die EKG-Aufzeichnung während genau definierter Anstrengung auf einem Fahrrad. Dabei wird die erforderliche körperliche Anstrengung stufenweise erhöht. Währenddessen wird im EKG aufgezeichnet, ob es unter der vermehrten Belastung zu Herzrhythmusstörungen oder zu Veränderungen im Kurvenverlauf kommt, die Hinweise auf Durchblutungsstörungen am Herzen geben können.

24h-Blutdruckmessung

24h-Blutdruckmessung

Manchmal kann es hilfreich sein, nicht bloß einzelne Blutdruckwerte zu messen, sondern Blutdruckveränderungen im Tagesverlauf, unter Belastung und besonders während des Schlafs aufzuzeichnen. Hierbei misst das Gerät Blutdruckwerte in definierten Abständen, speichert sie und ermöglichst so eine spätere computergestützte Auswertung.

Laboruntersuchungen

Labor

Laborchemisch fassbare Veränderungen im Blut oder Urin können der wegweisende Befund in der Erfassung von Erkrankungen sein und sind oft auch in der Verlaufskontrolle wichtig.

Alle erforderlichen Laboruntersuchungen können von uns veranlasst werden.

Die dazu notwendige Blutabnahme erfolgt nach Vereinbarung täglich ab 8.00 Uhr in unserer Praxis. Vereinbaren Sie dafür bitte einen Termin mit unseren Mitarbeiterinnen. Oft ist es sinnvoll nüchtern zur Blutabnahme zu kommen.

Laboruntersuchungen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge oder Werte die zur Abklärung und Behandlung einer Erkrankung erforderlich sind, werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Wenn Sie darüber hinaus Untersuchungen wünschen bzw. Werte rein aus Interesse wissen möchten, sprechen Sie uns bitte an. Kosten müssen dann ggf. selber getragen werden. Entsprechende Untersuchungen erfolgen ausschließlich nach Absprache.

Hausbesuche

Hausbesuche

Hausbesuche führen wir als Hausärzte durch, wenn die akute medizinische Situation dies erfordert oder eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes das Aufsuchen der Praxis zeitweilig oder dauerhaft verhindert.

Melden Sie sich bitte frühzeitig, wenn ihr Gesundheitszustand einen Hausbesuch erforderlich macht!

Nachts und an den Wochenenden sind wir nach individueller Absprache und im Rahmen des Notfalldienstes für Sie da.

Impfen

Grippeimpfung

Impfungen schützen langfristig vor lebensgefährlichen Krankheiten. Bei der Impfung werden Körper und Immunsystem mit Krankheitserregern konfrontiert. Die körpereigene Abwehr bildet daraufhin die passenden Antikörper. Kommt der Körper später mit Erregern in Kontakt, kann die Krankheit nicht ausbrechen oder tritt nur abgeschwächt auf. Mit Ihrem Impfschutz bewahren Sie auch andere vor schweren Krankheiten. Denn manche Menschen, beispielsweise mit einem geschwächten Immunsystem, können sich nicht impfen lassen. Umso besser also, wenn die Menschen in deren Umfeld auf einen intakten Impfschutz achten.

Lassen Sie Ihren Impfschutz regelmäßig prüfen. Bei bestehender Grundimmunisierung sollte eine Auffrischung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie alle zehn Jahre erfolgen. Einmal im Erwachsenenalter sollten Sie sich auch gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen. Fehlt Ihnen eine vollständige Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) oder sind Sie unsicher über den Impfstatus, sollten Sie sich gegen Polio impfen lassen. Eine einmalige Impfung gegen Masern empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Siehe Impfempfehlung des Robert Koch-Institut

Falls Sie eine Reise planen und hierfür eine gesonderte Reiseimpfberatung und reisemedizinische Beratung benötigen, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren. Dieser sollte möglichst 6 bis 8 Wochen vor einer geplanten Auslandsreise stattfinden, um ggf. genug Zeit bis zum Wirkungseintritt einer Impfung zu haben. Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Impfpass zum vereinbarten Termin mit!

Sportmedizinische Untersuchungen / Tauchtauglichkeit

Tauchsport

Viele Sportarten sind eine besondere Belastung für den Körper. Nicht erkannte Erkrankungen können daher zu einer Gefährdung der Gesundheit führen, manchmal sogar lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte vor der Aufnahme einer neuen Sportart mit besonderer Belastung eine Überprüfung des Gesundheitszustandes erfolgen.

Eine entsprechende Untersuchung kann aus eigenem Interesse freiwillig erfolgen, bei manchen Sportarten ist sie vorgeschrieben. So sollen Erkrankungen ausgeschlossen werden, die eine Kontraindikation für die sportliche Belastung darstellen oder die sportliche Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Je nach Sportart wird durch entsprechende Untersuchungsmethoden das aktuelle Leistungsvermögen objektiv ermittelt. So ist z.B. für Taucher ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und eine gute Lungenfunktion für die Leistungsfähigkeit wichtig, aber auch die Intaktheit von Ohren und Trommelfell.

Jugendschutzuntersuchung

Jugendschutzuntersuchung

Was ist das?

Wenn Jugendliche unter 18 Jahren eine gewerbliche Tätigkeit als Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin beginnen möchten, schreibt das Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend vor, dass zunächst eine ärztliche Untersuchung erfolgen soll. Je nach Alter muss diese auch in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Warum wird das gemacht?

Jugendliche werden vom Gesetz besonders geschützt. Die Untersuchung soll daher klären, ob die geplante Tätigkeit zu einer Gefährdung der Gesundheit des bzw. der Jugendlichen führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bereits Erkrankungen bestehen, die durch die Tätigkeit schlechter werden können, aber auch dann, wenn eine Tätigkeit besonders belastend ist, körperlich oder seelisch oder z.B. mit besonderen Schadstoffen arbeitet.

Wie läuft das ab?

Ist der oder die Jugendliche bei Aufnahme der Tätigkeit jünger als 18 Jahre, muss zunächst eine sog. Erstuntersuchung durchgeführt werden. Hat der bzw. die Jugendliche nach Ablauf des ersten Beschäftigungsjahres noch keine 18 Jahre alt, erfolgt eine Nachuntersuchung.

Falls bei diesen Untersuchungen gesundheitliche Probleme oder mögliche Gefahren für den Gesundheitszustand festgestellt wurden, die mit der Tätigkeit zusammen hängen, kann eine weitere außerordentliche Nachuntersuchung erfolgen.

Was wird gemacht?

Zu Beginn wird der aktuelle Gesundheitszustand anhand vorgeschriebener Untersuchungsrichtlinien mit festgelegten Fragebögen erhoben. Alle Untersuchungsergebnisse müssen sorgfältig dokumentiert werden. Es folgt eine körperliche Untersuchung, wobei besonders die Überprüfung der Sehkraft (Nah- und Fernsicht) und des Farbensehens sowie des Gehörs beachtet wird. Zur Vermeidung von berufsbedingten Haltungsschäden werden auch Körperbau und Bewegungsapparate angeguckt.

Eine Urinuntersuchung kann weitere Erkrankungen auszuschließen.

Die Kosten der Jugendschutzuntersuchung werden nicht von den Krankenkassen, sondern vom Gewerbeaufsichtsamt getragen.

Tests zum Nachweis einer beginnenden Demenzerkrankung

Demenzerkrankung

Haben Sie das Gefühl, dass Sie viel vergesslicher geworden sind? Vielleicht haben Sie auch im Freundes- oder Familienkreis erlebt, dass jemand vergesslicher wird oder die Diagnose Demenz erhalten hat. Entsprechende Beschwerden lösen oft große Sorgen aus. Nicht in jedem Fall handelt es sich aber um eine Demenzerkrankung, auch andere Ursachen sind möglich. Auch Demenzerkrankungen selber teilen sich in unterschiedliche Typen. Somit kann bereits ein Gespräch zur Klärung beitragen oder ggf. eine weitere Behandlung angeregt werden.

Eine erste Einschätzung kann mittels Fragebogentests erfolgen. Näheres besprechen wir gerne persönlich.